Klang. Struktur. Ausdruck.
Profil
Als Violinist legt er den Fokus auf eine kristallklare Interpretation und eine bewusste Auseinandersetzung mit der strukturellen Tiefe der Musik, um deren innere Logik und emotionale Tragweite erfahrbar zu machen.
Aktuell studiert Reichert-Lübbert Violine (MMus) an der Hochschule für Musik Mainz und Komposition im künstlerischen Aufbaustudium an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Für seine Kompositionen wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kompositionspreis des Hessischen Staatstheaters und dem Förderpreis Komposition des 'Prinzessin Margaret von Hessen'-Wettbewerbs.
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Biographie
Es ist seine Überzeugung und Leidenschaft, Musik als umfassendes, unmittelbares Medium für künstlerischen Ausdruck von Mensch zu Mensch anzusehen, das berühren, begeistern und inspirieren soll. Musik soll sich nicht durch gesellschaftliche Erwartungshaltungen oder Hörgewohnheiten definieren, sondern durch den unbedingten inneren Ausdruckswillen jedes einzelnen Komponisten/jeder einzelnen Komponistin, zum Leben erweckt und vervollkommnet durch die InterpretInnen.
An der Violine konnte er zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte absolvieren, unter anderem beim Casalmaggiore International Music Festival, dem Musiktage am Rhein Festival, beim international renommierten Interplay: Opera und Chamber Music Festival in Banff, Kanada, sowie beim Gutenberg Chamber Music Campus der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Zuletzt trat Reichert-Lübbert als Solist bei Konzerten des Rotary Club Mainz-Churmeyntz sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz auf.
Als Komponist zeichnete er sich unter anderem durch Auftragswerke für die Harzburger Musiktage aus, durch die Zusammenarbeiten mit renommierten Künstlern wie Mihály Berecz, Erima Yashima und der NDR-Radiophilharmonie entstanden.
Weitere Kollaborationen als Komponist kamen beispielsweise mit dem Asian-Art-Ensemble, dem Ensemble Phorminx, Olga Bechtold, Mio Tamayama, Johann Berend, Egon Buchner, Anna-Sophie Brüning, Patrick Lange, Gordon Gerrard, Wolfram Koloseus, dem Orchester der Hochschule für Musik Mainz und den Mainzer Virtuosi zustande.
Im Fach Komposition erhielt Reichert-Lübbert mehrere Preise: 2017 den Andreas-Werckmeister-Preis der Stadt Halberstadt, 2019 den Kompositionspreis zum Thema „Art Nouveau“ vom Hessischen Staatstheater und 2023 den Förderpreis Komposition des „Prinzessin Margaret von Hessen“-Wettbewerbs
Zusätzlich zu seiner Arbeit in der zeitgenössisch-klassischen Musik hat Reichert-Lübbert zahlreiche interdisziplinäre Projekte absolviert. Mit seinem Progressive-Metal Projekt Time for Aardvarks hat er zuletzt als Songwriter, Producer und Gitarrist Einflüsse aus Klassik, Jazz und experimentellem Metal in einem zusammenhängenden Album namens Holarchy verknüpft, das am 03.10.2025 auf allen Plattformen erschienen ist. Aus dem Song Flawed von Holarchy entstand das gleichnamige, sinfonische Werk „Flawed“, welches 2025 mit dem Orchester der Hochschule für Musik Mainz uraufgeführt wurde.
2025/26 wurde Reichert-Lübbert als Mitglied des Fachbereichs Musik der Jungen Akademie | Mainz von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz ausgewählt.



